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3. Der Staudamm in der „Rhenn“ Von einem kleinen Stauteich
im oberen Bereich des „In der Rhenn“ genannten Tales ist der Damm in Resten
noch erhalten. Der Damm ist 30 m lang und im
mittleren Teil 2,5 m hoch; er hat eine Sohlenbreite von 5 – 6 m und eine Krone
von 2 m Breite. Der Damm ist heute in Mitte durchbrochen, so daß die ehemalige
Teichfläche weitgehend trockenliegt. Daß es sich um eine historische Anlage
handelt, wird an einer Eintragung in der sog. „Tranchot-Karte“, der
Kartenaufnahme der Rheinlande aus der Franzosenzeit, erkennbar. Im Blatt
Blankenheim dieses im Jahre 1808/09 angefertigten topographischen Kartenwerkes
ist der Teich hinter dem Staudamm als Wasserfläche dargestellt. Ob die Anlage
mit der Wasserversorgung der Burg Blankenheim in Verbindung zu bringen ist, muß
einer archäologischen Untersuchung vorbehalten bleiben. (K.G.)
Nach Aufgabe der Nutzung als Stauteich ist die Fläche wahrscheinlich verlandet und dann später von den großen, bis 70 cm hohen Bulten der Rispen-Segge (Carex paniculata) besiedelt worden. Dieser sogenannte Rispenseggen-Sumpf ist eine auffallende, eher seltene Pflanzengesellschaft, die nach Höhe und Umfang der Bulte hier seit rund 50 Jahren existieren dürfte. (W.S.) |