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1. Das Urfttal
als Natur- und Kulturraum
Größere Teile des Urfttales
stehen unter Naturschutz, weitere sollen in den nächsten Jahren als
Schutzgebiete ausgewiesen werden. Die Flächen werden entweder von Landwirten im
Rahmen des Vertragsnaturschutzes extensiv als Wiese oder Weide genutzt oder der
Sukzession überlassen bzw. mit einheimischen Laubhölzern bepflanzt. (W.S)
Eine bis in die Vorgeschichte zurückreichende Besiedlung ist durch archäologische Funde nachgewiesen. Das belegen sowohl die Untersuchungen verschiedener Höhlen, als auch die vielen Hügelgräber in der Umgebung. Auch die römische Besiedlung ist an vielen Stellen nachgewiesen. Zeugnis davon geben sowohl mehrere römische Straßentrassen, als auch Besiedlungsspuren. Als bedeutende Befunde können z.B. die Ergebnisse der archäologischen Ausgrabungen der römischen Villa von Blankenheim gelten, von der heute allerdings an der Oberfläche kaum etwas zu sehen ist. Ein Bodendenkmal von überregionaler Bedeutung ist zweifelsohne die römische Eifelwasserleitung nach Köln, von der die Quellfassung Grüner Pütz im Urfttal bei Nettersheim zu besichtigen ist. Dort hat auch der 115 km lange Römerkanal-Wanderweg seinen Ausgangspunkt. (K.G.) |